Am vergangenen Wochenende nahmen fünf Studierende der Jenaer WorldMUN-Delegation an der diesjährigen Erfurter World Model United Nations teil. Die von der Akademische Simulationen Erfurt e.V. unter der Schirmherrschaft von Marion Walsmann, Thüringer Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten organisierte MUN fand im historischen Sitzungssaal des Erfurter Rathauses statt. Insgesamt rund 50 Teilnehmende – und demnach gleich viel simulierte Länder – wollten innerhalb dieser zwei Tage ihre Rhetorik, Fremdsprachenkenntnisse und ihr politisches Verständnis besonders der Abläufe innerhalb der Vereinten Nationen verbessern.
Auf der Agenda standen zwei Themen: (1) Finding solutions to the handling of electronic waste sowie (2) Benefits and danger of nuclear power. Da sich bei der anfänglichen Abstimmung das zweite Thema durchsetzte, war das Ziel, eine aussagekräftige und dem aktuellen politischen Geschehen angemessene Resolution zu Nutzen und Gefahren von nuklearer Energie auszuarbeiten. Für Janine bot sich erstmalig die Gelegenheit, eine offizielle MUN-Simulation nicht aus der Sicht einer Delegierten, sondern als Chair zu verfolgen. Dieses neue Erlebnis stellte eine besondere Herausforderung, aber gleichzeitig auch eine spannende und neue Erfahrung für sie dar. Über das gesamte Wochenende unterstützte sie die Organisatoren der Uni Erfurt beim korrekten Ablauf der Geschäftsordnung in ihrer Funktion als Rapporteur oder Vice President und begleitete die Delegierten der EfMUN am Samstagabend sogar als President of the Committee durch die Konferenz. Die Geschäftsordnung der EfMUN war eine an die New Yorker Model United Nations angelehnte Fassung, die sich in signifikanten Punkten von der dann in Vancouver verwendeten Rules of Procedure unterscheidet. Gerade durch diesen Aspekt konnten die Jenaer Teilnehmerinnen und Teilnehmer wichtige Erkenntnisse sammeln.
Den letzten Vorbereitungen für die WorldMUN vom 10.03. bis 15.03.2012 steht nun nichts mehr im Weg. Die Auseinandersetzung mit den politischen, wirtschaftlichen und religiösen Thematiken des Südsudan stehen bis dahin weiterhin im Vordergrund der Einarbeitung.
Schließlich wollen wir uns noch im Namen der Jenaer WorldMUN-Delegation für die reibungslose und freundliche Organisation der EfMUN bedanken und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen und den regen Austausch der neuen Erfahrungen aus New York und Vancouver.





