WorldMUN-Aktuell 2012 Archive

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Teilnahme an weiteren WorldMUNs geplant

Wir planen weitere WorldMUN-Teilnahmen und aktualisieren derzeit die Website. Bis dahin bedanken wir uns noch einmal bei allen Beteiligten für die bisherige Förderung des WorldMUN-Projektes und würden uns auch über eine zukünftige Unterstützung sehr freuen! Aktuelle Informationen zu unseren Planungen finden Sie stets hier.

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It’s up to YOU – Gestalte diese Welt!

Wir laden herzlich zu einer weiteren Vortragsveranstaltung am Dienstag, 26.06. um 18:00 Uhr c.t. ein. Simulation und Realität der UN ist das Thema dieses Abends: U.a. kommen die UN-Jugenddelegierten, die im Herbst 2012 zu den Vereinten Nationen fahren und sich in die Verhandlungen einbringen werden. Und wir berichten etwas ausführlicher als am Tag der Politikwissenschaft über unsere Erfahrungen, die wir bei der WorldMUN 2012 in Vancouver gemacht haben.

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WorldMUN-Erfahrungsberichte

Wir berichten über Vancouver: Am 31. Mai 2012 um 20:15 Uhr laden wir alle Interessierten zu unserem Erfahrungsbericht über die WorldMUN 2012 in Vancouver in die Thalia-Buchhandlung in Jena ein. Nähere Informationen dazu gibt es hier. Am 7. Juni 2012 um ca. 17:00 Uhr berichten wir im Rahmen des Tages der Politikwissenschaft an der Universität Jena über unsere
Erfahrungen, die wir in Vancouver gemacht haben. Nähere Informationen dazu gibt es hier. Wir wollen unter anderem folgende Fragen beantworten: Wie verlief die Konferenz? Was waren die Höhepunkte? Was machte Vancouver als attraktiven Konferenzort aus? Welche Ziele haben wir erreichen können? Mit welchen Erfahrungen sind wir nach Hause gekehrt? Diese und andere Fragen beantworten wir in einem bilderreichen Vortrag.

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WorldMUN 2013 findet in Melbourne statt!

Welcome to Australia: Im März 2013 findet die 22. World Model United Nations Conference im dann sommerlichen Melbourne, Australien statt. Das entschied das Harvard-Organisationskommittee am 3. Mai 2012. Die zweitgrößte Stadt im Südosten Australiens ist für ihre Multikulturalität und Offenheit bekannt. Die beiden australischen Universitäten Monash University und Royal Melbourne Institute of Technology (RMIT University) organisieren zusammen mit der Harvard University die erste WorldMUN-Konferenz auf dem autsralischen Kontinent. Wir sind überzeugt, dass auch Melbourne eine für WorldMUN einzigartige, tolle und internationale Atmosphäre für rund 2.000 Studierende aus aller Welt bieten wird. Die WorldMUN-Website sieht zumindest schon mal sehr vielversprechend aus. Derzeit prüft die Friedrich-Schiller-Universität Jena Möglichkeiten auch 2013 wieder an der WorldMUN teilnehmen zu können. Es bleibt spannend!

Passend zum Thema laden wir herzlich zur Veranstaltung Australien und die Vereinten Nationen am 15. Mai 2012 um 18:00 Uhr c.t. an der Friedrich-Schiller-Universität ein.

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Erfahrungsbericht der WorldMUN 2012

Die WorldMUN 2012 in Vancouver ist Geschichte und damit fünf spannende Konferenztage, die die intensivste Zeit der 10-tägigen Studienreise der Delegation nach Kanada waren. Die […]

Die WorldMUN 2012 in Vancouver ist Geschichte und damit fünf spannende Konferenztage, die die intensivste Zeit der 10-tägigen Studienreise der Delegation nach Kanada waren. Die sieben Delegierten setzten all ihr diplomatisches Können in den Komitees ein, um die Position des Südsudan so gut wie möglich in die Schlussdokumente einzubringen. Nach einer beeindruckenden Eröffnungsfeier am Sonntagabend und dem ersten Kennenlernen von Studenten aus der ganzen Welt begann die Arbeit in den vier Komitees am Montagmorgen.

Der Special Summit on Water (SSW), in dem Jörg und Christian Angola und den Südsudan vertraten, war ein erstmalig bei der WorldMUN-Konferenz simulierter „sub-body“ der Generalversammlung, der sich mit dem Thema „Global Sustainable Water Management“ beschäftigte. Schnell fanden sich Mehrheiten, die denen in der realen international Diplomatie durchaus ähnlich waren: die Afrikanische Union verbündete sich mit anderen Entwicklungsländern und G77-Staaten, während die westlichen Industriestaaten einen gesonderten Resolutionsentwurf erarbeiteten. Nach intensiv geführten Verhandlungen wurde offensichtlich, dass sich die von weiten Teilen des Komitees getragenen Entwürfe schwerer zusammenfügen ließen als gedacht. Somit wurde die Arbeit immer differenzierter und immer mehr Gruppen versteiften sich darauf, spezielle Themen eines möglichen Resolutionsentwurfs abzudecken; was letztlich darin mündete, dass am letzten Konferenztag mehr als 12 „draft resolutions“ erarbeitet waren, von denen es nur zwei in den Abstimmungsprozess schafften. Als Vertreter des Südsudans und der Republik Angola hielten sich Christian und Jörg während der Konferenz eng an ihre Nachbarstaaten und die Afrikanische Union, die bei den Abstimmungen über eine solide Mehrheit verfügte. Glücklicherweise konnte sich das Komitee kurz vor Konferenzende auf eine Resolution verständigen.

Im Social, Humanitarian and Cultural Committee (SOCHUM) vertraten Alisa Weinhold und Franziska Sandt die Interessen des Südsudan zum Thema „Primary Education Development“. In der Zusammenarbeit mit vorrangig anderen afrikanischen Staaten sowie China, Russland und den Niederlanden wurde vor allem über Grundschulbildung in fragilen und konfliktbehafteten Staaten diskutiert. Das kam dem Südsudan sehr entgegen und so konnten sich Alisa und Franziska aktiv einbringen und an einem Resolutionsentwurf mitschreiben, der am letzten Tag als Resolution vom Komitee verabschiedet wurde.

Janine Dersin vertrat den Südsudan in der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die das Thema „contraception in developing countries“ behandelte. Verbesserte Bildungsmöglichkeiten für Männer, Frauen und Kinder, capacity building und der Ausbau von Infrastruktur sowie die Finanzierung dieser Maßnahmen, um ungewollte Schwangerschaften und eine Ausbreitung von Krankheiten wie HIV/Aids besonders in Entwicklungsländern zu vermeiden, standen im Fokus der Debatten. Nach vier äußerst spannenden und produktiven Tagen verabschiedete die WHO eine umfangreiche Resolution, die eine deutliche Zustimmung unter den verschiedenen Ländern fand. Besonders erfreulich ist aus Janines Sicht dabei für den Südsudan, dass sie gemeinsam mit weiteren afrikanischen Ländern einen eigenen Punkt zur Problematik von Empfängnisverhütung in Konfliktgebieten eingebracht hat, der von der WHO sehr positiv beurteilt und in die finale Resolution aufgenommen wurde.

Im Special, Political, and Decolonization Committee (SPECPOL) wurde die Palästina-Frage diskutiert. Da dieses Thema spezifisch den Nahen Osten in den Fokus nimmt, war der Kreis der Hauptakteure begrenzt. Friederike Selle und Franziska Rode arbeiteten viel mit den Verbündeten des Südsudans, Israel und den USA zusammen, um sicherzustellen, dass eine Resolution ein Ende der Gewalt beinhalten und den Friedensprozess voranbringen sollte. Mit anderen afrikanischen Staaten bereiteten die Südsudan-Delegierten Amendements vor, welche die Resolutionsentwürfe um den Vorschlag eines wirtschaftlichen Anreizes für die Kooperation von Israel und Palästina erweitern sollten. Da am vorletzten Tag noch immer keine Einigung auf eines der drei Arbeitspapiere im Komitee abzusehen war, versuchten Friederike und Franziska zusammen mit der deutschen Delegation und Mexiko in einem vierten Arbeitspapier Ideen der drei anderen Entwürfe zu verbinden. Letzteres konnte von vielen Delegationen mitgetragen werden. Letztendlich blieben die Verhandlungen im SPECPOL so realitätsnah, dass keine Resolution zum Thema verabschiedet wurde.

Dank der vielen engagierten Delegierten in den Komitees waren die vier Verhandlungstage für alle äußerst produktiv. In allen vier Komitees gelang es den Jenaer Delegierten, ihre Ideen in die Resolutionen oder Resolutionsentwürfe einzubringen, was als großer Erfolg bewertet werden kann, wenn man bedenkt, dass der Südsudan noch nicht einmal ein Jahr Mitglied der Vereinten Nationen ist und auch bei der WorldMUN zum ersten Mal vertreten war.

Neben der Arbeit in den Komitees waren vor allem der Ausflug nach Whistler, dem größten Skigebiet Nordamerikas, das 2010 Austragungsort der Olympischen Winterspiele war, und die emotionale Abschlusszeremonie Highlights der WorldMUN, die keiner der Delegierten so schnell vergessen wird. Mit dem Entzünden des Olympischen Feuers ging für Jörg, Christian, Alisa, Franziska, Janine, Friederike und Franziska ihr ganz persönliches „V-Project“ zu Ende, dass sie alle vor unerwartete Herausforderungen gestellt und viel Spaß gebracht hat. Die Einblicke in die Arbeit der Vereinten Nationen und die Kontakte zu vielen jungen Leuten aus der ganzen Welt haben dafür gesorgt, dass die sieben Delegierten aus Jena die Welt in Zukunft mit anderen Augen sehen.

Die WorldMUN-Konferenz war für alle eine einmalige Chance, einen tieferen Einblick in die Abläufe der internationalen Diplomatie zu erlangen und selbst zu erleben. In den fünf Konferenztagen wurden die Delegierten zu Botschaftern des Südsudan und erfuhren, was es heißt, die Themen in den Komitees aus der Sicht eines der ärmsten Länder der Welt zu betrachten. Stephen Toope, Präsident und Vize-Kanzler der University of British Columbia, zitierte in seiner Abschlussrede deshalb sehr treffend ein altes Indianersprichwort: „Erst wenn du 100 Meilen in den Schuhen eines anderen gelaufen bist, kannst du ihn verstehen.“

Die Teilnehmer der WorldMUN-Delegation 2012 Janine Dersin, Jörg Hebenstreit, Christian Jänsch, Franziska Rode, Franziska Sandt, Friederike Selle und Alisa Weinhold

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WorldMUN 2012: Day Four

Der letzte und spannendste Tag begann für Franziska und Friederike mit der Vorstellung der von ihnen zusammen mit den Delegationen von Deutschland, Mexiko und Weißrussland geschriebenen Draft Resolution. Bei der Vorstellung eines Resolutionentwurfs werden die operative clauses laut vorgelesen und die Verfasser des Entwurfes stehen dem Komitee für Fragen zur Verfügung. Bei einer hitzigen Debatte wurden alle vier Resolutionsentwürfe erneut diskutiert, bevor es nach einigen Zusätzen zur endgültigen Abstimmung kam. Da unser Thema (Question of Palestine) leider sehr speziell war und die Meinungen wie in der Realität weit auseinander gingen, schaffte es der SPECPOL nicht, eine Resolution zu verabschieden. Nach Abschluss der Committee Session begann am frühen Abend die Abschiedszeremonie mit der Verleihung der Awards für die besten Delegationen und dem Entzünden der Olympischen Flamme direkt vor dem Vancouver Convention Center.


Damit ging für uns eine einzigartige Erfahrung zu Ende, die uns einerseits vor unerwartet Herausforderungen gestellt, aber auch viel Spaß, Einblicke in die Arbeit der Vereinten Nationen und neue Kontakte zu jungen Leuten gebracht hat. Die WorldMUN 2012 in Vancouver hat definitiv dafür gesorgt, dass wir alle die Welt mit anderen Augen sehen.

Franziska Rode und Friederike Selle

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WorldMUN 2012: Day Three

Der dritte Tag war der mit Abstand produktivste in der WHO zum gewählten Thema „contraception in developing countries“. Am Tag zuvor waren zunächst die vielfältigen Perspektiven ausgetauscht und Brainstorming für verschiedene Bereiche des Themas betrieben worden, auf die wir Studenten nun zurückgreifen konnten. Schnell formierten sich die über 100 Delegierten in der Afrikanischen und Europäische Union auf der einen und die Asiatischen und Lateinamerikanischen Staaten auf der anderen Seite. Der Südsudan fand in der Gruppe der AU starke Verbündete, während die EU als Geberland für Entwicklungshilfe Unterstützung zusicherte.

Verbesserte Bildungsmöglichkeiten für Männer, Frauen und Kinder, capacity building und der Ausbau von Infrastruktur sowie die Finanzierung dieser Maßnahmen standen im Fokus der Delegierten. Nach stundenlangen Verhandlungen, in denen sich zahlreiche Koalitionen bildeten und wieder zerfielen, wurden am Ende des Tages sieben verschiedene Working Papers „introduced“, von denen maximal zwei als potenzielle draft resolutions eingebracht werden konnten. Obwohl die afrikanischen Interessen in den meisten der Arbeitspapieren vertreten waren, sprach ich mich mit den anderen afrikanischen Staaten dafür aus, eine einzige draft resolution mit allen anderen Regional- bzw. Interessengruppen des Committee zu entwerfen, um am folgenden Tag größtmöglichen Zustimmung zu erhalten. Ein arbeitsreicher Abend stand bevor…

Janine Dersin

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WorldMUN 2012: Day Two

Das Social, Humanitarian and Cultural Committee mit den Delegierten Alisa Weinhold und Franziska Sandt steht heute im Fokus:

Nach der gestrigen Entscheidung im Agenda Setting für Topic A Primary Education Development und den darauffolgenden Stellungnahmen der einzelnen Delegationen, lag der Schwerpunkt am heutigen Tag bei der Ausarbeitung der verschiedenen Positionen. Als Delegierte des Südsudan schlossen wir uns bereits gestern mit anderen afrikanischen Staaten, China, Russland und den Niederlanden zusammen. Nach einer ersten Rede entschlossen wir uns, die Komiteearbeit aufzuteilen und dadurch sowohl an Gesprächen außerhalb des Konferenzraumes als auch im Committee selbst teilnehmen zu können. Zu unserem Vorteil wurde heute besonders über Grundschulbildung in fragilen und konfliktbehafteten Staaten diskutiert. Aus diesem Grund konnten wir uns also gut in die Diskussionen einbringen und weitere Reden vor dem Plenum halten. Mit dem Ende der heutigen Session sind nun fünf Working Papers „on the floor“, von denen wir als Delegation des Südsudan zwei befürworten.

Nun geht es für die Teilnehmer der WorldMUN zum Half-Day-Trip nach Whistler in die Coast Mountains. Wir freuen uns auf die weitere Arbeit im Komitee und und auf einen lustigen Abend in Nordamerikas größtem Skigebiet.

Alisa Weinhold und Franziska Sandt

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WorldMUN 2012: Day Zero and One

Viel Glanz und Patrick Rosenow, Janine Dersin und Jörg HebenstreitOrpheum TheatreStil: Die WorldMUN-2012-Eröffnungsfeier im historischen Orpheum Theatre beeindruckte uns am Sonntag sehr und stimmte auf die kommenden WorldMUN-Konferenztage ein. Neben der kanadischen Nationalhymne durften natürlich auch nicht die spannenden Reden u.a. von Jeremy Kinsman (früherer kanadischer Botschafter bei den UN und in Großbritannien) über das Diplomatendasein und Maher Nasser (Director, Outreach Division of the United Nations) über die Arbeit der Vereinten Nationen fehlen. Git Hayetsk (eine Ureinwohner-Tanzgruppe), Barbara Adler (Slam Poet) sowie die kanadische Hip-Hop-Gruppe Freshh umrahmten das Programm kulturell.

Am Montag starteten die Committee-Sessions mit spannenden Debatten. Derzeit diskutieren „unsere“ Committees die folgenden Themen:

SOCHUM (Social, Cultural and Humanitarian Committee)
Topic A: Primary Education Development

SPECPOL (Special, Political, and Decolonization Committee)
Topic A: The Palestinian Question

WHO (World Health Organization)
Topic A: Contraception in Developing Countries

SSW (Special Summit on Water)
Topic B: Global Sustainable Water Management

Patrick Rosenow


Die Committee-Arbeit von Jörg Hebenstreit und Christian Jänsch im SSW für heute im Einzelnen:

Nach dJörg Hebenstreit, Christian Jänscher zeremoniellen Eröffnung der XXI. Harvard World Model United Nations Konferenz am Sonntag im Orpheum Theatre hieß es heute endlich „to go in formal debate“. Im Special Summit on Water, einem der Generalversammlung unterstellten „sub-body“, vertreten Christian und ich für die nächsten 4 Tage jeweils den Südsudan und Angola. Zu Beginn einer jeden MUN-Konferenz kommt es zum „Agenda Setting“, wo sich die in unserem Fall knapp 100 Delegationen auf ein gemeinsam zu debattierendes Thema verständigen. Nach drei Stunden intensiven Debattierens verständigte sich das Komitee denkbar knapp mit 52:51 Stimmen auf Topic B „Global Sustainable Water Management“. Die Entscheidung kam uns beiden gelegen, da wir uns gegen Topic A „Increasing Access to Potable Water“ aussprachen. In der dreistündigen Nachmittagssession kamen wir dann auf wirkliche inhaltliche Dinge zu sprechen – im Zuge des nachhaltigen Wassermanagements adressierte das Komitee relevante Dimensionen wie innovative Bewässerungstechniken, effektivere Abwassersysteme, die verbesserte Aufklärung der Bevölkerung im Umgang mit Wasser sowie Fragen der Finanzierung und der Verankerung des Problems in institutioneller Form. Als Repräsentanten afrikanischer Staaten arbeiten wir im Moment, mit Blick auf regionale Integration, eng mit Verbündeten aus Mozambique (Sciences Po Lille) der Demokratischen Republik Kongo (Universität Nottingham), Zambia (Universität Ghent), Qatar (Lebanese American University) sowie einem Delegierten aus dem Sudan von der in Vancouver beheimateten Simon Fraser University zusammen. Am Ende beider „sessions“ waren bereits fünf Working Paper „on the floor“. Die Produktivität und das Tempo sind also hoch – wir werden Schritt halten und freuen uns auf die nächsten Tage.

Jörg Hebenstreit

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Vancouver – Stadt der tausend Regentropfen

Wer nach VanSebastian Merzcouver ohne Regenschirm anreist, handelt grob fahrlässig: An unserem ersten Tag regnete es leider die ganze Zeit und die Wettervorhersage verspricht leider nichts Besseres. Da passte es, dass wir vor der WorldMUN unseren Termin beim Human Security Report Project an der Simon Fraser University wahrnehmen konnten. Sebastian Merz und eine Kollegin stellten uns dankenswerterweise die Arbeit des Projektes vor, sowie seine Methoden und Herausforderungen. Anschließend diskutierten wir über die Forschungsarbeit. Der Human Security Report berichtet in regelmäßigen Abständen über die Entwicklungen zum globalen Konfliktgeschehen, organisierter Gewalt, deren Ursachen und ihre Konsequenzen für die Menschen. Neben dem eigentlichen Forschungsprojekt präsentierten uns beide auch noch den Human Security Gateway. Dabei handelt es sich um eine Datenbank zur Dokumentenrecherche über alle Aspekte der menschlichen Sicherheit. Eine sehr zu empfehlende Website, die auch für das ein oder andere WorldMUN-Thema von Relevanz ist. In dieser Hinsicht haben uns die Referenten nicht im Regen stehen lassen.

Nun bleibt uns noch etwas Zeit, um die Stadt mit ihren interessanten Sehenswürdigkeiten und Menschen zu erkunden. Am Sonntag findet dann die WorldMUN-Eröffnungsfeier statt – wir sind gespannt.

Patrick Rosenow