WorldMUN-Aktuell 2011 Archive

0

Lob und Zuspruch für WorldMUN-Delegation am Tag der Politikwissenschaft

Im Rahmen des traditionellen „Tag der Politikwissenschaft“ an der FSU Jena haben am 09. Juni 2011 Pressesprecherin Franziska Gutzeit und Faculty Advisor Patrick Rosenow einen […]

Im Rahmen des traditionellen „Tag der Politikwissenschaft“ an der FSU Jena haben am 09. Juni 2011 Pressesprecherin Franziska Gutzeit und Faculty Advisor Patrick Rosenow einen Vortrag über die Teilnahme am WorldMUN 2011 in Singapur gehalten. In einer spannenden und informativen Präsentation brachten sie den zahlreichen Zuhörern den berühmten „WorldMUN Spirit“ näher und erzählten von den Highlights der Exkursion. Lehrende und Studierende waren gleichermaßen begeistert von den Erfolgen in Singapur und äußerten Lob und Zustimmung zur geleisteten Arbeit der Delegation. Die geplante Teilnahme der FSU an der 21. WorldMUN Konferenz 2012 in Vancouver, Kanada erntete erheblichen Zuspruch.

0

Erfahrungsbericht der WorldMUN-Delegation 2011 vom 15. Juni 2011

Wir berichteten über Singapur: Auch am 15. Juni 2011 sprachen wir über unsere WorldMUN-Studienfahrt nach Singapur – dieses Mal allerdings für eine größere Studierendenschaft. Wir wollten versuchen das Unbeschreibliche zu beschreiben: Wie verlief die Konferenz? Was waren die Höhepunkte? Was machte Singapur als einzigartigen Konferenzort aus? Welche Ziele haben wir erreichen können? Mit welchen Erfahrungen sind wir nach Hause gekehrt? Diese und andere Fragen beantworteten wir in einem bilderreichen Vortrag. Weitere Informationen gibt es hier.

0

Bericht der WorldMUN-Delegation 2011 am Tag der Politikwissenschaft

Wir berichteten über Singapur: Am 9. Juni 2011 fand der traditionelle Tag der Politikwissenschaft in Jena statt, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen waren. U.a. berichteten wir als Delegation über unsere WorldMUN-Studienfahrt nach Singapur. Wir wollten versuchen das Unbeschreibliche zu beschreiben: Wie verlief die Konferenz? Was waren die Höhepunkte? Was machte Singapur als einzigartigen Konferenzort aus? Welche Ziele haben wir erreichen können? Mit welchen Erfahrungen sind wir nach Hause gekehrt? Diese und andere Fragen beantworteten wir in einem bilderreichen Vortrag. Weitere Informationen gibt es hier.

0

WorldMUN 2012 findet in Vancouver statt!

Jetzt steht es endlich fest: Im März 2012 findet die 21. World Model United Nations Conference im schönen Vancouver, Kanada statt. Das entschied das Harvard-Organisationskommittee am 1. Mai 2011. Die Stadt im äußersten Westen Kanadas liegt direkt am Pazifik und richtete zuletzt die XXI.Olympischen Winterspiele vom 12. bis 28. Februar 2010 aus. Wir sind überzeugt, dass auch Vancouver eine für WorldMUN einzigartige, tolle und internationale Atmosphäre für rund 2.000 Studierende aus aller Welt bieten wird. Die Website der WorldMUN-2012-Organisatoren sieht zumindest schon mal sehr vielversprechend aus. Derzeit prüft die Friedrich-Schiller-Universität Jena Möglichkeiten auch 2012 wieder an der WorldMUN teilnehmen zu können. Es bleibt spannend!

0

Tansania erfolgreich bei der WorldMUN in Singapur!

Nach fünf spannenden sowie sehr warmen Tagen in Singapur ist die World Model United Nations 2011 leider schon vorbei! Für alle sechs Delegierte war es […]

Nach fünf spannenden sowie sehr warmen Tagen in Singapur ist die World Model United Nations 2011 leider schon vorbei! Für alle sechs Delegierte war es eine großartige Erfahrung und sie ließen nichts unversucht um ihre Ideen innerhalb des einzelnen Komitees einzubringen.

Tina Beer und Jörg Hebenstreit standen im Social, Cultural, and Humanitarian Committee (SOCHUM), einem Komitee von mehr als 360 Delegierten, vor der schwierigen Herausforderung diplomatische und konkrete Lösungen im Sinne Tansanias zu finden. Letzen Endes verabschiedete das zweitgrößte Komitee der World MUN eine Resolution die sich dem Thema „Right to Development“ widmet, was vor allem für ein Land wie Tansania von großer Bedeutung ist. Unter anderem streift die Resolution das Recht auf Bildung, Microfinancing, Fair and Free Trade und dem notwendigen Transfer von Kapital in Entwicklungsländer. Die Arbeit in dem Gremium lieferte den beiden Jenaer Studenten spannende und vor allem realistische Einblicke in die Arbeit des SOCHUM und schaffte ein tiefes Verständnis für die Bedingungen unter denen Delegierte in der Realität Entscheidungen treffen müssen.

Stefan Pieper debattierte in Singapur in der World Health Organization (WHO) zum Thema “Therapeutic Access for and Containment of Multi-Drug Resistant Tuberculosis” und versuchte dabei die Sichtweisen und Forderungen Tansanias deutlich zu machen. Nach etlichen Diskussionen und kritischen Einwürfen wurde mit einer überwältigenden Mehrheit die Resolution im WHO verabschiedet, in der Hoffnung, dass die genannten Strategien und Herangehensweisen es schaffen Tuberkulose, die tödlichste bakterielle Infektionskrankheit weltweit, endlich auszurotten.

Franziska Gutzeit konnte im United Nations Development Program (UNDP) Tansania – als eines der ärmsten Länder der Welt – eine Stimme geben. In dem Komitee ging es vier intensive Tage darum, eine Resolution zum Thema „Alternative Energies and Sustainable Development“ zu entwickeln und zu verabschieden. Die größte Schwierigkeit bestand dabei darin konsequent auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Voraussetzungen von Industrieländern und sogenannten Entwicklungsländern einzugehen und immer wieder die grundverschiedenen Perspektiven auf alternative Energien zu betonen, zumal das Komitee während der World MUN eng mit den G20 zusammenarbeitete. Das Working Paper, das von Franziska mit bearbeitet wurde, diente dem Komitee als Grundlage für die verabschiedete Resolution. Diese enthält wesentliche Punkte in Bezug auf „providing access to modern energy services in populated urban areas and rural areas in developing countries“; Bildung und Ausbildung hin Hinblick auf alternative Energien und deren Implementierung; die Finanzierung von Programmen und Projekten für die Generierung von alternativen Energien in Entwicklungsländern und die Entwicklung eines gemeinsamen Markts, in dem bevorzugt ärmere Länder privates und öffentliches Investment in ihrem Land erreichen können. Da es Tansania generell an Energie mangelt, wären alternative Energien eine Option, um die ständigen Stromausfälle und Rauchvergiftungen durch die Nutzung von Holz als Energiequelle zu verhindern.

Janine Dersin und Romy Schulz setzten sich im Historical Security Council mit 14 weiteren Staaten auseinander und behandelten die schwierige Lage an der Côte d’Ivoire. Das Ende der Herrschaft der Einheitspartei PDCI und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten nach dem Verfall der Kakaopreise führten zu inneren Spannungen, die in einen bürgerkriegsähnlichen Zustand gipfelten. Immer wieder kam es zu Staatsstreichen, Ermordungen und Entführungen. In der Krisensimulation des historischen Sicherheitsrates mussten sich die Delegierten unter anderem mit der fiktiven Ermordung des Präsidenten der Côte d’Ivoire, sowie der Entführung des Premierministers durch Rebellengruppen auseinandersetzen. Da das UNO-Mandat nahe dem simulierten Zeitpunkt auslaufen und demokratische Wahlen anstehen sollten, stand der Security Council vor der Schwierigkeit, eine geeignete Resolution zu verabschieden. Des Weiteren agierte Frankreich unilateral, was die Krise nur verschlimmerte und ein erneutes Eingreifen der internationalen Gemeinschaft forderte. Janine und Romy beteiligten sich im Namen Tansanias sehr aktiv an der Debatte und betonten immer wieder die Positionen des ostafrikanischen Staates in Hinblick auf die Lage in Westafrika. Es gelang ihnen die anderen Delegierten von ihren Ideen und den Sichtweisen Tansanias zu überzeugen, sodass diese in die Resolution mit aufgenommen wurden. Die vom dem Historical Security Council verabschiedete Resolution behandelt vor allem die Vergrößerung der vorhandenen Truppen, die Einbeziehung von regionalen Partnern, Beobachtern und Sicherheitsbeamten für die Wahlen und humanitäre Hilfe.

Jeder der sechs Studierenden brachte sich intensiv in die Diskussionen um Frieden, Gesundheit, Energie und Entwicklung ein und trug somit zu der Verabschiedung einer Resolution bei. Dabei blieben Enttäuschungen und Frustrationen nicht aus, da vor dem Erfolg der Verabschiedung einer Resolution immer harte diplomatische und inhaltliche Arbeit stehen. Letzen Endes war die Harvard World Model United Nations eine unglaublich interessante, spannende, interkulturelle und intensive Erfahrung, die zum einen viele neue Einblicke und Perspektiven und zum anderen viele neue Freunde aus der ganzen Welt hervorgebracht hat.

0

Es kann los gehen!

Am 23.Februar empfing uns der Botschafter Tansanias in Deutschland, H.E. Mr. Ahmada R. Ngemera, und gab uns wertvolle Einblicke in die Politik und Kultur seines […]

Am 23.Februar empfing uns der Botschafter Tansanias in Deutschland, H.E. Mr. Ahmada R. Ngemera, und gab uns wertvolle Einblicke in die Politik und Kultur seines Landes. Der Botschafter berichtete bspw. über Tansanias Positionen zu den Themen alternative Energien, Gesundheitsinfrastruktur, die Lage in Haiti und an der Elfenbeinküste. Er  gab uns außerdem die Möglichkeit Fragen zur Menschenrechtslage innerhalb des Landes und zu Themen wie Polio- oder Tuberkuloseprävention zu stellen. Für die Vorbereitung auf die World MUN in Singapur war dieser Besuch eine große Bereicherung, da es uns die Möglichkeit gab die tansanische Sichtweise auf die uns gestellten Aufgaben besser nachzuvollziehen.

Im Auswärtigen Amt empfing uns wenig später Ute Schiller, Länderreferentin für Kenia, Tansania und Uganda. Sie führte uns in die Beziehungen zwischen Deutschland und dem ostafrikanischen Land ein und berichtete von der Zusammenarbeit und ihren Erfahrungen mit tansanischen Delegationen und Diplomaten.

Da die World MUN in Singapur stattfinden wird und wir uns auch über dieses Land ausreichend informieren wollten, haben wir uns dazu entschlossen, einen Termin in der Botschaft von Singapur wahrzunehmen. Dort empfing uns Jophie Tang (Deputy Chief of Mission and Counselor) für ein Gespräch und lieferte uns ausführliche Informationen zur Geschichte und Struktur des Landes und stellte sich unseren Fragen.

Nachdem jeder der Delegierten sich nun ausführlich vorbereiten und eventuelle Unklarheiten während des Tages in Berlin aus dem Weg räumen konnte, stand für die Studierenden noch einmal ein Blockseminar an: Vom 25. -26.02. ging es darum die jeweiligen Komitees, Problemstellungen und die eigenen Lösungsvorschläge vorzustellen.

Janine Dersin und Romy Schulz werden Tansania im historischen Sicherheitsrat vertreten, während sich Jörg Hebenstreit und Tina Beer im SOCHUM bspw. mit dem Thema „Right to Development“ auseinandersetzen müssen. In der Weltgesundheitsorganisation wird Tansania von Stefan Pieper und im United Nations Development Program von Franziska Gutzeit vertreten.

Alle sechs Studierenden können es kaum erwarten die einzigartigen Erfahrungen in Singapur sammeln zu können.

0

Die UN-Generalversammlung in Jena!

Am 02. Februar war es endlich soweit: wir veranstalteten unsere eigene Model United Nations in Jena! In der Model-Generalversammlung, in der wir China, Russland, Brasilien, […]

Am 02. Februar war es endlich soweit: wir veranstalteten unsere eigene Model United Nations in Jena! In der Model-Generalversammlung, in der wir China, Russland, Brasilien, Frankreich, Großbritannien und die USA repräsentierten, standen zwei Themen zur Debatte: „Right to Development“ und „Free Access to the Internet as a Human Right?“. Leider blieb uns nur die Zeit zur Bearbeitung eines Themas und nach einer demokratischen Abstimmung dazu,  ging es vier Stunden lang um die Suche nach einem Kompromiss und die Bearbeitung einer möglichen Resolution zum Thema, wie man den freien Zugang zum Internet, ohne undemokratische Zensur, weltweit gewährleisten kann.

Neben der inhaltlichen Komplexität, wurden uns auch wieder die diplomatischen und zwischenstaatlichen Schwierigkeiten vor Augen geführt. Dennoch machte die Jena MUN große Lust auf die WorldMUN in Singapur und jeder der WorldMUN-Delegierten freut sich auf die Arbeit in den einzelnen Komitees und ist bereits jetzt gut vorbereitet. Um sich noch intensiver mit der Sichtweise Tansanias auf die einzelnen Problematiken zu befassen, steht kurz vor unsere Reise nach Südostasien ein Besuch in der Botschaft des afrikanischen Landes an. Dort können wir uns die eventuell noch ungeklärte Fragen von Experten beantworten lassen.

0

Wir sind Tansania!

Die WorldMUN-Delegierten der Uni Jena konnten sich in dieser Woche über eine wichtige Nachricht freuen: Die FSU-Delegation wird beim WorldMUN in Singapur Tansania vertreten! Nun können sich die Teilnehmer gezielt auf ihre jeweiligen Themen vorbereiten, die sie in den verschiedenen Gremien verhandeln werden. Dabei vertreten die Delegierten den Staat Tansania in folgenden Gremien und Themen:

1) Social, Cultural, and Humanitarian Committee (SOCHUM):
Topic Area A: The right to development
Topic Area B: Disabled Persons

2) World Health Organization (WHO):
Topic Area A: Polio Eradication
Topic Area B: Therapeutic Access for and Containment of Multi-Drug Resistant Tuberculosis

3) United Nations Development Programme (UNDP):
Topic A: Alternative energy and sustainable development
Topic B: Health Infrastructure

4) Historical Security Council, 2006 (HSC):
Topic A: The Situation in Côte d’Ivoire
Topic B: The question concerning Haiti

0

IsarMUN 2010

Stundenlanges Argumentieren, Überzeugen, Abstimmen, Resolutionen erstellen und ändern – und alles auf diplomatischem Wege! Dieser Herausforderung sah sich die Delegation am ersten Wochenende im Dezember in München gegenüber und bewies dabei Durchhalte- und Durchsetzungs-vermögen. Die IsarMUN ist eine UN-Simulation organisiert von Studenten der LMU München und erwies sich als gute Übung für die WorldMUN im März 2011. Es wurden unter anderem Themen wie die Lage Taiwans oder die Menschenrechtssituation in Kashmir diskutiert und nach eventuellen Lösungen gesucht. Schnell wurden die Schwierigkeiten und Hindernisse deutlich, alle Interessen zu berücksichtigen, um eventuell eine fertige Resolution zu verabschieden. Die Teilnahme an der IsarMUN in München war eine Bereicherung und ein spannender Vorgeschmack auf die WorldMUN in Singapur.

SouthAfrica

SouthAfrica

Die "General Assembly" stimmt ab

Die "General Assembly" stimmt ab

0

Los geht’s!

Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit den Vereinten Nationen und der UN-Charta stand der Delegation die erste praktische Prüfung bevor. Jeder der Delegierten wird im Rahmen des Hauptseminars ein Land repräsentieren und somit im Laufe des Semesters Fähigkeiten wie Reden halten oder diplomatisches Geschick erwerben um gut vorbereitet nach Singapur fahren zu können. So stand kürzlich jeder der Delegierten vor der Aufgabe eine Rede über ein spezifisches Thema – das “eigene” Land betreffend -vorzutragen. Neben dem dafür nötigen Fachwissen, stellte auch die Tatsache, dass die Reden auf Englisch gehalten werden müssen eine gewisse Herausforderung dar. Alle sechs Delegierten meisterten die Aufgabe und sind nun motiviert mehr über Diplomatie, die UN und über die jeweils zu repräsentierenden Länder zu erfahren.