Press 2011 Archive

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Beitrag von JenaTV

Einen Beitrag von JenaTV über die Teilnahme der FSU am WorldMUN in Singapur finden Sie unter: http://www.jenatv.de/wissenschaft/Universitaet_Jena_vertritt_Tansania_waehrend_der_World_Model_United_Nations_Conference_2011-1391.html

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Uni-Journal der FSU Jena

Das Uni-Journal der Friedrich-Schiller-Universität veröffentlichte nach der Studienfahrt hier einen Artikel: http://www.uni-jena.de/uni_journal_04_2011_studentenleben.html

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OTZ vom 8. März 2003

Die OTZ veröffentlichte ebenfalls am 08.03.2011 einen Bericht über die Delegation der FSU Jena:

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TLZ vom 8. März 2011

Die Thüringer Landeszeitung veröffentliche
sogar auf der Titelseite des Ausgabe vom 08.03.2011 einen Artikel über die Delegation:

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Pressemitteilung der Universität Jena

Pressemitteilung

Uni Jena vertritt Tansania während der „World Model United Nations Conference 2011“ Delegation aus „Tansanjena“ in Singapur

Jena (02.03.11) Beim letzten Mal war Jena Rumänien. Dieses Jahr ist es Tan­sa­nia. Das ostafrikanische Land wurde der Delegation der Friedrich-Schiller-Universität Jena beim der 20. World Model United Nations Conference (WorldMUN) in Singapur zugeteilt. Etwa 2.000 Politikstudenten aus 65 Ländern treffen sich dazu vom 14. bis 18 März an dieser von der Havard University und der gastgebenden National University of Singapur organisierten Simulation der Vereinten Nationen. Jede der 270 Universitäten spielt dabei die Rolle eines Staates, arbeitet sich in seine politischen Positionen ein und vertritt diese dann bei den Vereinten Nationen.

In den fünf Tagen in Singapur werden die sechs Jenaer Studenten in den verschiedenen Gremien der UN die Interessen eines der ärmsten Länder der Welt vertreten. Allerdings gibt es bestimmte Zielsetzungen, um die Situation für die Studenten zu erleichtern und vor allem den Weg zu einem Ergebnis zu ebnen. Schließlich lassen sich die richtigen UN-Vertreter meist mehr Zeit als fünf Tage. Am Ende soll nämlich jedes Gremium eine Resolution verabschie­den, in der Ziele und Maßnahmen vereinbart werden.

„Es ist schon eine große Herausforderung, einen solchen Staat zu vertreten, der sich so sehr von Deutschland unterscheidet“, sagt Franziska Gutzeit. Die Jenaer Politik­studentin wird im UN-Entwicklungsprogramm sitzen und über alter­na­tive Energien und medizinische Infrastruktur diskutieren und nach Verbesse­rungs­möglichkeiten suchen. Auch die anderen Delegationsmitglieder arbeiten in solchen thematisch ausgerichteten Gremien. Doch neben diesen Sitzungen müssen sich die Ländervertreter immer wieder untereinander bera­ten, um eine gemeinsame Linie Tansanias nicht zu verlieren. Zur Vorbereitung fuhren die Jenaer Studierenden sogar nach Berlin in die tansanische Botschaft und ins Auswärtige Amt. In Gesprä­chen mit den Diplomaten haben sie sich mit dem tansanischen Standpunkt zu verschiede­nen Themen, wie Außen oder Entwicklungspolitik, vertraut gemacht.

Denn was wie ein Spiel klingt, hat einen ernsten Hintergrund. „Die Teilnehmer lernen während der Simulation, wie Diplomatie in einem so großen Rahmen funktioniert“, erklärt Prof. Dr. Manuel Fröhlich von der Universität Je­na. „Den Vereinten Nationen wird oft vorgeworfen, dass sie ineffektiv wären und ewig um kleinste Beschlüsse ringen würden. Wer eine solche Simulation einmal miterlebt, versteht, warum das so ist“, sagt der Professor für Internationale Organisationen und Globalisierung. Natürlich wolle jedes der 192 Länder im Beschluss seine Interessen durchbringen und Spuren bei der Entscheidungs­findung hinterlassen. „Für viele südliche Staaten, die eine Kolo­ni­al­vergangen­heit haben, sind die UN ein wichtiges Instrument, um Welt­politik mitzuge­stal­ten“, sagt der Jenaer Politikwissenschaftler.

Neben den inhaltlichen Vorgängen spielt aber vor allem das interkulturelle Verhalten während der Konferenz eine wichtige Rolle. „Schließlich muss man einerseits selbst seine Identität finden und gleichzeitig noch den Gegenüber in seiner Rolle richtig einordnen“, berichtet Patrick Rosenow von seinen Erfah­rungen. Der Doktorand an der Universität Jena und diesjährigen Delegationsbetreuer war bereits zwei Mal beim WorldMUN dabei. „Es kann passieren, dass man etwa einem asiatischen Studenten gegenübersitzt, der ein südamerikanisches Land vertritt. Dann muss man auf mehreren Ebenen multikulturell agieren.“ Spannend ist dabei sicher auch, wie andere Länder Deutschland repräsentieren.

Der Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Prof. Dr. Klaus Dicke, hat die Schirmherrschaft für die Teilnahme der FSU-Delegation bei der World Model United Nations 2011 übernommen. Das Projekt wird unter anderem von der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie der Robert Bosch Stiftung finanziell unterstützt.

Dieser Artikel lässt sich auch unter folgenden Links finden:

http://www.uni-jena.de/Mitteilungen/PM110307_WorldMUN.html
http://www.jenapolis.de/107508
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/212688/

Kontakt:

Prof. Dr. Manuel Fröhlich

Institut für Politikwissenschaft der Universität Jena

Carl-Zeiß-Straße 3, 07743 Jena

Tel.: 03641/945433

E-Mail: Manuel.Froehlich@uni-jena.de

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Pressemitteilung der TLZ

Zeitungsartikel vom 11.12.2010 in der TLZ

Zeitungsartikel vom 11.12.2010 in der TLZ

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